Ein famoser Tag war das. Gut ausgeschlafen und ohne Stress in der Früh sind wir mit dem Zug nach Hollabrunn gefahren und haben dabei schon einen Teil der Gruppe um Erich Bauer getroffen. Mit Ihnen sind wir dann gemeinsam über den Hauptplatz und die Waldstraße zum Hubertusdenkmal gewandert, um auf den Walderlebnisweg abzubiegen, der uns direkt zur Koliskowarte führte. Wieso uns ein Stempelkissen und die Raubtierfütterung der Ameisen mit Tutti Frutti aufhielt, muss ein anderes Mal erzählt werden.
Bei der Warte angekommen war es dann genau richtig für die Mittagsjause. Das Seileinhängen funktionierte problemlos von den Stiegen aus und ratz fatz waren die 4 Sicherungslinien eingehängt. Das Mauerwerk war perfekt zum Klettern. Wäre der Stein bunt wie die Klettergriffe in der Halle gewesen, dann hätten wir ein 12m hohes Sprayboard voller Leisten, Kanten, etwas hinterschnittener Rastgriffe und jeweils drei Fensterbankerl zum Rasten vor uns gehabt. Ich fand die Tritte perfekt, hatte aber meine Schwierigkeiten mit den ungewohnten Leisten, die die Unterarme ziemlich aufpumpten.
Letztendlich sind wir dann bis fast vier Uhr geklettert bevor wir uns in einer Runde über Felder und den Friedhof zurück zum Hauptplatz machten – die Koliskowarte über dem lichten Eichenmischwald thronend immer in unserem Rücken. Am Rückweg haben dann die Kinder entschieden, dass wir lieber den früheren Zug nehmen und nicht in der Eisdiele einkehren sollten. Walter unser Jugendleiter hat dann noch schnell ein paar Eislutscher besorgt, die im Zug genossen wurden.
Wie gesagt ein famoser Tag für alle. Wer es nachmachen will, braucht nur ein kurzes Seil oder nutzt wie wir ein 60m Seil für zwei Sicherungslinien. Nachmachen ist empfohlen.








































